Cordyceps (C. sinensis)
Raupenpilz
Der Cordyceps oder auch Chinesische Raupenpilz stammt wahrscheinlich ursprünglich aus Tibet, wo er in einer Höhe bis 5000m wächst. Sein Preis ist enorm, es werden bis zu 3000 US-Dollar pro kg bezahlt. Lange Zeit arbeiteten Wissenschaftler daran, diesen Pilz zu kultivieren, da das natürliche Vorkommen für die weltweite Nachfrage nicht mehr ausreichte. Inzwischen wird das Myzel des Raupenpilzes - das erfreulicherweise sogar die effektiver wirkenden Inhaltsstoffe besitzt - kultiviert .
Wie alle Heil- und Vitalpilze stärkt auch der Cordyceps das Immunsystem.
Die Anwendung dieses Pilzes geht jedoch weit darüber hinaus: geschätzt wird er vor allem für seine anregende und aufbauende Wirkung !
Dies betrifft Leistungsfähigkeit und Muskelgeneration von Sportlern, eine allgemein erhöhte Leistungsfähigkeit und Streßresistenz, aber auch die Erhaltung der sexuellen Energie mit zunehmendem Alter bei Männern und Frauen.
In diesem Sinne kann er auch helfen, bei Depressionen wieder neue Kraft zu schöpfen. Auch bei den „klassischen“ Einsatzgebieten aller Heil- und Vitalpilze leistet er wertvolle Dienste: zum Begleiten einer Chemotherapie nach Tumoren und zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems ist er ebenfalls geeignet.
Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind eine Regulierung des Cholesterin- und Blutzuckerspiegels, Asthma und eine Unterstützung der Leber bei der Entgiftung.
In folgenden Situationen hat sich Cordyceps als Nahrungsergänzungsmittel bewährt:
• Zur Steigerung der Leistung (Hochleistungs)-Sportlern
• bei Ausdauerproblemen
• zur Regeneration der Muskeln
• bei Chronischer Müdigkeit, Erschöpfungssyndrom
• bei Depressionen
• Immunschwäche, Aids
• bei Sexuellen Funktionsstörungen, Potenzschwäche, Libidosteigerung
• Stress
• Helfend bei Krebs
• zur begleitenden Krebstherapie (Lunge, Prostata)
• Abmilderung der Nebenwirkungen bei Chemotherapie
• Entgiftung ,Leberentgiftung
• Rheuma
• Fettstoffwechselstörungen
• Schlafstörungen
• Übergewicht
• Angst, Unruhe
• Asthma
• Tinnitus
• Bronchitis
• nach langer Krankheit zur Regeneration
• zur Immunsystemstimulierung, bei Infektionen
• bei bakteriellen Entzündungen als natürliches Antibiotikum
Cordyceps in der TCM
Cordyceps ist in der TCM ein hoch begehrter Heilpilz. Er wird benutzt, um das Lungen-Yin und das Nieren-Yang sowie das Nieren-Jing zu tonisieren. Er leitet Schleim und Feuchtigkeit aus und unterstützt das Wei-Qi. Außerdem beruhigt er die Emotionen und stoppt Blutungen.
Eingesetzt wird er bei Müdigkeit, bei Krebs, gegen Rheuma, bei Atemwegserkrankungen, , Allergien, Autoimmunerkrankungen und unregelmäßiger Menstruation.
Cordyceps in der westlichen Medizin
Sexuelle Zufriedenheit ist ein wesentlicher Bestandteil einer glücklichen Beziehung und steht auch in engem Zusammenhang mit der Gesundheit des Menschen. Es gibt anonyme Befragungen zur Häufigkeit sexueller Aktivität in jeder Altersstufe. Mit der Einnahme des Cordyceps und des Agaricus blazei murill erhöhte sich diese Zahl sehr deutlich und auch die Zufriedenheit stieg an. Hervorzuheben ist, dass gerade ältere Menschen, die vorher mit „ ich kann mich nicht erinnern“ oder mit „keine Aktivität“ antworteten, nach der Pilzeinnahme über 3 Monate von einer deutlichen Zunahme der sexuellen Aktivität berichten konnten.
Inhaltsstoffe und medizinische Wirkung
Der Raupenpilz enthält neben Vitaminen und Spurenelementen essenzielle Aminosäuren sowie hochwertige Polysaccharide. Den nachgewiesenen Inhaltsstoffen Cordycepin, Ophicordin und Galactomannan werden das Immunsystem stimulierende, antibakterielle und antitumorale Eigenschaften zugeschrieben.
Cordyceps verbessert auch die Sauerstoffversorgung des Blutes.
Die über Jahrhunderte überlieferten positiven Wirkungen des Raupenpilzes auf den menschlichen Organismus sind durch zahlreiche Studien in den letzten Jahren bestätigt worden. Besonders die aus der TCM bekannte Verwendung als Aphrodisiakum (auch für Frauen) bzw. die effektive Erhöhung der sexuellen Ausdauer wurde in einer Studie an der Medizinischen Fakultät in Peking nachgewiesen. Bei einer Gruppe, die den Raupenpilz erhielt, stellte sich bei 31% der Personen eine deutliche Verbesserung der sexuellen Aktivität ein. Bei einer zweiten Gruppe, die ein Myzel des Pilzes erhielt, lag die Rate der signifikanten Verbesserung sogar über 65%!
Der zugrunde liegende Wirkungsmechanismus ist noch nicht restlos geklärt, er wird jedoch zumindest teilweise mit der anregenden Wirkung von Inhaltsstoffen des Pilzes auf die Geschlechtsorgane begründet. Studien belegen, dass der Cordyceps auch unser neuroindokrines Regelsystem beeinflusst. So stimuliert er z.B. die Hormonfreisetzung aus der Nebennierenrinde, wodurch er Stresssymptomen entgegenwirken kann. Dies ist neben der Steigerung der sexuellen Aktivität auch eine Erklärung für die Wirksamkeit
bei Depressionen. Ähnlich dem Johanniskraut hat der Cordyceps hemmenden Einfluss auf bestimmte Enzyme (MAO), die für Depressionen verantwortlich gemacht werden.
Man kann davon ausgehen, dass 2-mal täglich 2 Kapseln des chinesischen Raupenpilzes ausreichen, um die geschilderten Effekte zu erzielen.
Wissenschaftlich nachgewiesen wurde auch, dass Cordyceps stark antibiotisch wirkt und das Wachstum von Clostridium ssp. stoppt, wobei es nicht zu einer Zerstörung von Bifidobakterien und Laktobazillen kommt.
In Studien belegt wurde eine deutliche Erhöhung der Aktivität der natürlichen Killerzellen
und Makrophagen (Fresszellen), was einen Einsatz von Cordyceps bei Krebserkrankungen
oder AIDS sinnvoll macht.
Auch von Sportlern wird der Pilz gerne genommen, da seine die Leistung steigernde Wirkung enorm ist. Die Sportler der chinesischen Olympiamannschaften nehmen den Raupenpilz seit jeher zu sich, um sich von Trainingsanstrengungen schneller zu erholen und um ihre Leistung bei den Wettkämpfen zu erhöhen!
Wissenschaftler gehen davon aus, dass die positive Wirkung des Raupenpilzes auf die Atmungsorgane und das Herz zumindest ein Grund für die Erhöhung der Leistungsfähigkeit und Ausdauer der Sportler
ist.
In der TCM wird der Raupenpilz weiterhin gegen Blutarmut und hohe Cholesterinwerte eingesetzt, wobei hier bis zu 6 Kapseln täglich eingenommen werden können.
Auch der Leberstoffwechsel wird durch Cordyceps angeregt und eine durch Gallenstauung bedingte Leberfibrose kann verhindert werden.
Der Verfasser dieser gegenständlichen Information erklärt hiermit ausdrücklich, das es sich nicht um eine Produktempfehlung im therapeutischen Sinne für Endverbraucher handelt, sondern ausschließlich um Informationen für Interessierte, Therapeuten und zur Fortbildung über dieses Produkt


