Shiitake ( Lentinula edodes)

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Shiitake Seit einigen Jahren findet sich auch auf europäischen Tellern ein Speisepilz, der nicht nur wegen seines ausgezeichneten Geschmacks bemerkenswert ist: der Shiitake kann auch für unsere Gesundheit erstaunliche Dienste leisten!
Der Shiitakepilz wird seit etwa 3000 Jahren in Asien kultiviert und ist dort  als Speise- und Heilpilz  hoch geschätzt. Japanische Feinschmecker haben sogar einen eigenen Geschmacksbegriff für ihn entwickelt : „umami“ = fleischig, herzhaft.
Auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird er gegen eine Vielzahl von Krankheiten verordnet.
Wie alle Heil- und Vitalpilze fördert auch der Shiitake unser Immunsystem.
Shiitake kann bei Krebserkrankungen eine Chemotherapie  begleiten und dabei sowohl den Körper in der Tumorbekämpfung unterstützen als auch die Nebenwirkungen einer Chemotherapie abmildern .
Er hilft ganz allgemein, ein geschwächtes Immunsystem wieder aufzubauen.
Shiitake ist in der Lage, den Cholesterinspiegel zu senken und Thrombosen vorzubeugen, d.h., das Blut „flüssig“ zu halten.
Studien zeigen, dass er bei einem Befall des Darms durch eingedrungene Bakterien und Pilze (wie
z.B. Staphylococcus aureus oder Candida Albicans) eine ausgezeichnete Wirkung hat. Dabei wird die natürliche Darmflora nicht angegriffen.
Die ausgewogene Zusammensetzung des Shiitake mit 7 von 8 essentiellen Aminosäuren, Vitamin  B1-B3, Provitamin D und zahlreichen Spurenelementen wie Kalium, Kalzium , Phosphor sowie Zink und Eisen macht ihn auch als Nahrungsergänzung interessant.

Als Nahrungsergänzungsmittel hat sich der Shiitake unter anderem in folgenden Situationen bewährt :
•    Arteriosklerose, zur Senkung des Cholesterins
•    bei schlechter Abwehrlage
•    schleimlösend und abwehrunterstützend bei Bronchitis
•    wirkt antioxidativ und entgiftend
•    wirkt Leber stärkend
•     Tinnitus , Hepatitis B und Migräne
•    anregend und Leistung stärkend
•    wirkt antibakteriell und antifungizid , vor allem im Verdauungstrakt, d.h., im Mund, Magen und Darm
•    gut bei Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen und Herzinfarktprophylaxe
•    Gicht, zur Senkung des Harnsäurespiegels
•    begleitend bei Tumorerkrankungen der Verdauungsorgane, Leber u. Bauchspeicheldrüse
•    begleitend bei Lungenkrebs, Eierstockkrebs und Leukämie
•    Abmildern der Nebenwirkungen bei Chemotherapie
•    Arthritis, Rheuma, Immunsystemstimulierung, Infektionen und chronischer Müdigkeit
•    Diabetes, Allergien, Magengeschwür, Autoimmunerkrankungen

TCM

In der Chinesischen Medizin gilt der Shiitake-Pilz als süß und von neutraler Temperatur. Er tonisiert Milz und Magen. Mögliche Indikationen sind Appetit- und Kraftlosigkeit, Adipositas, Rachitis und Magen- sowie Gebärmutterkarzinom. Als Kontraindikation wird Kälte angegeben.

Westliche Medizin

In klinischen Studien wurden folgende Wirkungen belegt: In Fällen von Magenkrebs wurde durch die Gabe des aus Shiitake gewonnenen Polysaccharids Lentinan die Lebenszeit deutlich verlängert. Bei 275 Patienten mit Magenkrebs, die eine Chemotherapie erhielten, wurden die meist drastischen Nebenwirkungen dieser Behandlung deutlich reduziert. 
Der Shiitake enthält hochwertige Eiweiße ,darunter alle essenziellen Aminosäuren, reichlich Mineralstoffe und Vitamine, wie Eisen, Kalium, Kalzium, Zink (besonders Zink ist ein wichtiges Element für die Stärkung des Immunsystems), Vitamine der B-Gruppe (Thiamin, Riboflavin, Niacin), Folsäure, Provitamin D (Ergosterin) wichtig für Vegetarier.
Die krankheitsrelevanten Wirkstoffe des Shiitake sind jedoch die sog. Polysaccharide, insbesondere das Lentinan als Tumor hemmende Hauptsubstanz, sowie Proteine wie das Eritadenin, das Cholesterin senkend wirkt. Da Shiitake nur wenig Energie liefert, ist er ein ideales Nahrungsmittel für jeden, der sich ausgewogen und kalorienbewusst ernähren möchte. Auf Grund seiner Zusammensetzung ist er auch Vegetariern besonders anzuraten. 


Eine durch die Uni Weihenstephan von Joachim Eder vorgenommene Forschungsarbeit, beschreibt die aus der Literatur bekannten Effekte des Shiitake. Nachgewiesen sind cholesterinsenkende und antivirale Wirkung sowie eine tumorhemmende Wirkung! 

Untersuchungen zum Mechanismus der Senkung des Cholesterinspiegels im Blutplasma durch die im Shiitake enthaltenen Eritadenine zeigen, dass die Synthese eines Lipoproteins, welches das Cholesterin in der Leber zurückhält, gehemmt wird. Es kommt so zu einer schnelleren Ausscheidung des Cholesterins... Laienhaft ausgedrückt bedeutet dies, der Cholesteringehalt, das u.U. krankmachende LDL wird effektiv gesenkt.

Die antivirale Wirkung wurde bereits in den 70er Jahren geklärt. Sporen- und Fruchtkörperextrakte des Shiitake erhöhten die Widerstandsfähigkeit von Mäusen gegenüber Grippevirusinfektionen. Die Vermehrung der Viren wurde durch die vermehrte Bildung von Interferon unterdrückt. ... Was in den 70ern bei Mäusen nachgewiesen wurde, ist inzwischen 100 000 fach beim Menschen bestätigt worden.
Der Grund für diese hocheffektive Virenhemmung liegt in der RNA des Shiitake. Sie wurde als hochgradig interferon- und abwehrkraft- stimulierend gegenüber Virusinfektionen erkannt.

Die Antitumorwirkung des Shiitake wird vor allem dem „Lentinan“, einem im Pilz enthaltenen hocheffektiven Polysaccharid, zugeschrieben. Es besteht hauptsächlich aus sog. Beta- Glucan, welches eine vollständige Rückbildung von verschiedenen Tumoren bei Mäusen bewirkte.

Dies sind nur einige der hochwirksamen Stoffe im Shiitake, aber längst nicht alle. Auch gegen Rheuma kann dieser Pilz effektiv wirksam sein. Rückgang von Schmerz und Bewegungseinschränkung, sowie völlige Genesung sind möglich.
Seit kurzem ist der Shiitake Pilz auch bei uns immer häufiger zu kaufen, was jedoch bisher in erster Linie auf seinen vorzüglichen Geschmack zurückzuführen ist. Über den eigentlichen (Gesundheits)- Wert, wissen nur die wenigsten Bescheid. Der Pilz wird auf der Basis von Sägemehl kultiviert. Um seinen hohen Gesundheitswert optimal zu nutzen, wäre es jedoch notwendig ihn häufig – am besten täglich - zu essen.

Es ist empfehlenswert, mit geringen Dosen des Shiitake Pilzes zu beginnen und die Menge langsam zu steigern, um einen evtl. selten auftretenden  Ausschlag zu vermeiden. So kann sich der Organismus im Regelfall daran gewöhnen. Sollten trotzdem Ausschläge auftreten, ist von einer weiteren Einnahme abzuraten und auf einen anderen Pilz auszuweichen!


Der Verfasser dieser gegenständlichen Information erklärt hiermit ausdrücklich, das es sich nicht um eine Produktempfehlung im therapeutischen Sinne für Endverbraucher handelt, sondern ausschließlich um Informationen für Interessierte, Therapeuten und zur Fortbildung über dieses Produkt.